Im Rahmen der Sitzung des AK-ÖGB-Bildungsrates am 29. April 2008 war Dr. Elke Gruber eingeladen zu neuen Lernkulturen und neuen Lernwelten einen Ausblick zu geben.
Zur Einleitung schilderte sie, dass in der Bildungsentwicklung für die Zukunft zur Zeit ein Perspektivenwechsel statt findet. Von der bisherigen Form der Erwachsenenbildung über die Weiterbildung bis zum Lebenslangen Lernen. Drei Gründe seien dafür ausschlaggebend:
- Lebenslanges Lernen als Biographisierung des Lernen - sie kommt vor allem durch die Ausdehnung des Lernens auf den gesamten Lebenszyklus zum Ausdruck – Stichwort: der Mensch ist lernfähig bis ins hohe Alter.
- Lernen als Querschnittsaufgabe in einer systemischen Sicht - Lernen bleibt nicht mehr auf Erwachsene und Erwachsenenbildungsinstitutionen beschränkt, sondern Lernen wird zum Prinzip vieler Institutionen – Stichworte: lernende Organisation, lernende Region etc.
- Lernen als breites, mehrdimensionales Geschehen - hier wird an die ursprünglich weite Definition von lebensbegleitendem Lernen über eine reine ökonomische Anpassung hinaus angeknüpft – Stichworte: Civic Education, soziokulturelle Bildung etc.





